Senior Quality Expert
Internationaler Technologiekonzern, Defense-Division, 13.800 MA, 2,7 Mrd. EUR Umsatz
Herausforderung
Rudimentäres QM-System als lästige Pflichtübung wahrgenommen. Zusammenarbeit mit Fertigungswerk in Bayern hochgradig konfliktbeladen — ca. 90 % Fehlerquote bei Kommunikationssystemen, gegenseitige Schuldzuweisungen. KVP-Kultur nicht vorhanden.
Eingriffe
- →QM-System mit Fokus auf wertschöpfende Prozesse überarbeitet, risikobasierter Ansatz gemäß ISO 9001:2015
- →KVP-Kultur durch quartalsweise Workshops und Fehlerkultur etabliert, Hamburg-Bayern-Kollaboration moderiert
- →PM-Standards (WBS, MS Project, Projekt-BI) implementiert, Quality Gates in Projektphasen integriert
Ergebnis
QMS-Professionalisierung mit standardisierten Prozessen. Hamburg-Bayern: Von Konflikt zu konstruktiver Partnerschaft. Basis für späteres konzernweites PM-Framework gelegt.
QMS-Professionalisierung und Konfliktmoderation in maritimer Defense-Organisation
Ausgangssituation
Ein Technologiekonzern hatte am Standort Hamburg ein rudimentäres QM-System, das als lästige Pflichtübung wahrgenommen wurde. Audits waren stressig, Prozesse nicht gelebt. Parallel war die Zusammenarbeit mit dem Fertigungswerk in Bayern hochgradig konfliktbeladen — permanente Qualitätsmängel bei der Fertigung von Kommunikationssystemen (ca. 90 % Fehlerquote), gegenseitige Schuldzuweisungen, keine konstruktive Kommunikation. Das QM-System schaffte keinen Mehrwert, sondern nur administrativen Overhead. KVP-Kultur nicht vorhanden.
Ziele des Mandats
- QM-System professionalisieren und ISO 9001-Zertifizierung sicherstellen
- Standorte Hamburg-Bayern in konstruktive Zusammenarbeit bringen
- Qualitätsmängel drastisch reduzieren durch strukturierte KVP-Prozesse
- QM-Aufwand reduzieren bei gleichzeitig höherer Qualität
- PM-Standards etablieren als Basis für spätere Skalierung
Vorgehensweise
Marco Weissenfeldt überarbeitete das gesamte QM-System mit Fokus auf wertschöpfende Prozesse und führte risikobasierten Ansatz gemäß ISO 9001:2015 ein. Er etablierte KVP-Kultur durch quartalsweise Workshops und Fehlerkultur (“Lernen statt Bestrafen”). Für die Hamburg-Bayern-Kollaboration initiierte er halbjährliche Vor-Ort-Treffen mit Moderation auf Problemlösung statt Schuldzuweisung. Er implementierte PM-Standards (WBS, MS Project, Projekt-BI) und integrierte Quality Gates in Projektphasen. Die Maßnahmen wurden über 6 Jahre kontinuierlich weiterentwickelt und institutionalisiert.
Übergabe und Verstetigung
Das professionalisierte QM-System wurde nach 6 Jahren in stabile Strukturen überführt. KVP-Prozesse, Hamburg-Bayern-Kommunikationsroutinen und PM-Standards wurden institutionalisiert und liefen eigenständig weiter. Die QM-Prozess-Erfahrung bildete die Grundlage für spätere konzernweite PM-Prozess-Verantwortung. Die Moderationskompetenz wurde Blaupause für standortübergreifende Change-Projekte.
Kernleistung
QM-Expertise (ISO 9001), Konfliktmoderation und KVP-Facilitation kombiniert — nachhaltige Verbesserung durch kontinuierliche, moderierte Zusammenarbeit und Verschlankung. Von Pflichtübung zu wertschöpfender Funktion, von Standortkonflikt zu Partnerschaft.